Archäologie

Auf dem Geländerücken des Challnechwald (Gemeinde Kallnach) befindet sich eine der grösseren bekannten Grabhügelgruppen der älteren Eisenzeit (ca. 800–450 v. Chr.) in der Schweiz. Die markantesten vier Grabhügel wurden bereits in den 1870er-Jahren ausgegraben.

 

Im Zuge der Planungen für eine Kiesgrube im Challnechwald führte der Archäologische Dienst des Kantons Bern 2010–2015 Prospektionen durch. Dabei konnten weitere, bislang unbekannte und nicht untersuchte Grabhügel, ein Grabensystem unbekannter Zeitstellung und Funktion sowie Spuren alter Ackerterrassen und Wege festgestellt werden.

 

Seit Frühling 2018 begleitet der Archäologische Dienst des Kantons Bern die Rodungen und Vorbereitungsarbeiten für den Kiesabbau. Voraussichtlich ab 2019 erfolgen umfangreiche Rettungsgrabungen im Bereich der bekannten Grabhügel und der neu entdeckten Strukturen.

Zeitungsartikel «Der Bund», 13. August 2019

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Der Bund, 13. August 2019, «Die Totenstadt im Wald»
Die Totenstadt im Wald Der Bund.pdf
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Ein Grabhügel, der bei Prospektionen der Jahre 2010–2015 im Challnechwald entdeckt wurde. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern.
Ein Grabhügel, der bei Prospektionen der Jahre 2010–2015 im Challnechwald entdeckt wurde. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern.
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Informationstafeln Challnechwald
1. Die Gegend von Kallnach – seit Jahrtausenden ein beliebtes Siedlungsgebiet
2. Eisenzeitliche Grabhügel
3. Die archäologischen Grabungen
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